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2018-11-10
Georg Berlandy erneut nicht zu schlagen: 13. Gesamtsieg
Georg Berlandy (Stromberg) war auch bei der 41. Auflage der ADAC Rallye Köln-Ahrweiler nicht zu schlagen und feierte seinen 13. Gesamtsieg. 1.12:55,6 Stunden benötigte der Rekordsieger für die 14 Wertungsprüfungen im Opel Kadett C GT/E. Für seine Beifahrerin Ulrike Schmitt (Stromberg) war es der vierte Erfolg beim vierten Start.

„Schade, dass Mats (van den Brand) ausgefallen ist, es wäre heute sicher spannend geworden. Das ist schon ein Phänomen mit den Zuschauern, die kommen selbst bei so einem Wetter und feuern uns an. Für uns ist die 13 keine Unglückszahl!“, so der glückliche Sieger im Ziel.“

Nach 149,18 WP-Kilometern betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierten Michael
Küke (Essen) und Co. Joachim Carl (Oberhausen) 58,5 Sekunden. Damit war der Essener im Porsche 911 nach 2013 und 2016 das dritte Mal auf dem zweiten Platz der Rallye zu finden, jedes Mal biss er sich die Zähne an Georg Berlandy aus. „Es war eine tolle Rallye. Die Wertungsprüfungen haben wieder viel Spaß gemacht und waren wie immer sehr anspruchsvoll. Nach dem Ausfall im letzten Jahr hat diesmal alles gehalten und wir freuen uns über den zweiten Platz.“

Christoph Schleimer (Obertiefenbach) und Michael Wenzel (Mehlingen), die zuletzt vor zwei Jahren im Vauxhall Astra GTE unterwegs waren, konnten sich über einen tollen dritten Rang freuen. Entsprechend zufrieden kommentierte Christoph Schleimer auf der Zielrampe. „Es war heute sehr schwierig für uns. Alle WPs im Anschluss an die Nürburgring Nordschleife waren fast Neuland für uns, wir sind zuletzt 2009 soweit gekommen.“

Zu Beginn des Tages brannte der Niederländer Mats van den Brand im BMW M3 E30 ein Feuerwerk ab, konnte sich über vier Bestzeiten auf den ersten fünf WPs freuen und das Klassement anführen. Das jähe Ende folgte auf der Nürburgring-Nordschleife im Bereich Galgenkopf, wo der Youngster einschlug und im Verlauf der Nordschleife das Fahrzeug abstellen musste.

Nach einem tollen dritten Platz im Vorjahr war Jonas Tischner, mit seinem Vater Gotthard (beide Mülheim) auf dem heißen Sitz, auch in diesem Jahr wieder schnell unterwegs und kamen auf dem vierten Platz ins Ziel.

Richtig spannend wurde es zum Schluss um Rang fünf. Timo Rumpfkeil (Magdeburg) konnte mit Co. Helmar Hilleberg (Hamburg) im Mercedes 190 E 2.3 16V auf der letzten Prüfung noch das Mitsubishi Lancer Evo-Team Michael Bieg (Lindlar) und Dietmar Moch (Kürten) abfangen. Timo Rumpfkeil fuhr hier nur 0,3 Sekunden langsamer als Georg Berlandy.

Gesamtklassement nach 14 Wertungsprüfungen (davon eine nicht gefahren):
1. #1 Georg Berlandy/Ulrike Schmitt (Opel Kadett C GT/E) 1:12.55,6 Stunden
2. #9 Michael Küke/Joachim Carl (Porsche 911) + 58,5 Sekunden
3. #8 Christoph Schleimer/Michael Wenzel (Vauxhall Astra GTE) + 1.16,5 Minuten
4. #3 Jonas Tischner/Gotthard Tischer (BMW M3 E30) + 2.16,2 Min.
5. #39 Timo Rumpfkeil/H. Berg (Mercedes-Benz 190E 2,3-16V) + 2.32,8 Min.
6. #7 Michael Bieg/Dietmar Moch (Mitsubishi Lancer Evo 9) + 2.40,0 Min.
7. #4 Dirk Krüger/Marcel Blum (BMW M3 E36) + 4.05,6 Min.
8. #5 Markus Schulz/Stefanie Fritzensmeier (Opel Kadett GSi 16V) + 4.34,5 Min.
9. #13 Frank Färber/Peter Schaaf (Mitsubishi Lancer Evo 8) + 5.27,7 Min.
10. #10 Edwin Wolves/Ferdi Ter Maat (Opel Manta i200) + 5.51,2 Min.

Ausfälle:
#2 Walter Gromöller/Klaus Brökelmann (Opel Ascona 400) Unfall WP 5
#6 Fabian Ennser/Anne Katharina Stein (BMW 325i) Technischer Defekt WP 6
#11 Dominik an der Heiden/Gerd Ottenburger (Porsche 911 RSR) Antriebswelle WP 4
#22 Mats van den Brand/Eddy Smeets (BMW M3 E30) Unfall WP 5
#28 Patrick Meijer/Ingrid Wolves (Opel Ascona A) Unfall WP 5
#48 Julian Pinnen/Tobias Spannuth (BMW 318iS) Unfall WP 5
#59 Ralf Merten/Walter Schneider (VW Golf GTi) Technischer Defekt nach WP 6

WP-Bestzeiten:
#2 Berlandy 7
#22 van den Brand 4
#8 Schleimer 1
#9 Küke 1

Spitzenreiter:
WP 1 bis 4: #22 van den Brand, WP 5 bis Ziel: #1 Berlandy

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