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2019-02-05
Boucles de Bastogne: Großer Erfolg für Berlandy/Schaaf
- RKA Rekordsieger verpasst knapp das Podium in den Ardennen
- Erster Sieger des Eifel-Ardennen-Cups
- Winterliche Bedingungen fordern von den Teams alles ab


Am vergangenen Wochenende fand mit der Rallye Boucles de Bastogne erstmals auch das Finale des Eifel-Ardennen-Cups statt. Diese Meisterschaft wurde im vergangenen Jahr durch die Veranstalter der ADAC Rallye-Köln-Ahrweiler und eben der Rallye Boucles de Bastogne gegründet. Ziel war es, einen Teilnehmeraustausch zwischen den beiden Traditionsrallyes zu haben.

Auch wenn im Premierenjahr die belgischen Gaststarter in Deutschland ausgeblieben sind, konnten die deutschen Teilnehmer im benachbarten Ausland auf ganzer Linie überzeugen.

In erster Linie trifft beim Blick auf die Ergebnisliste das auf den Stromberger Opel-Spezialisten und Rekordsieger der Rallye Köln Ahrweiler zu. Georg Berlandy, der diesmal wieder mit seinem ehemaligen Co-Piloten Peter Schaaf unterwegs gewesen ist, konnte ab dem ersten Meter im Opel Kadett C mit den großen Favoriten mithalten.

Dabei war für Berlandy nicht nur die Rallye an sich eine große Herausforderung, denn auch die Rahmenbedingungen waren bei dem Ardennen-Klassiker etwas ganz Besonderes.

Nach ergiebigen Schneefällen in der Vorwoche mit teilweise über 30cm Schnee waren die Wege rund um den ehemaligen Weltkriegsschauplatz Bastogne eher mit wilden Rodelpisten zu vergleichen.

Gleichzeitig waren die beiden Wettbewerbstage grundverschieden. Waren am Samstag die Straßen weitestgehend geräumt und man konnte in den Tagen zuvor einen Aufschrieb erstellen, so standen am Sonntag nur Waldwege mit einem Veranstalteraufschrieb auf dem Programm.

Direkt am Samstagmorgen konnte das Kadett-Duo gut in die Rallye starten und auch im Laufe des Samstags eine Bestzeit setzen. Am Abend stand dann ein solider vierter Platz in den Ergebnislisten mit insgesamt 127 Strafpunkten. Denn bei dieser Veranstaltung wird zwar auch auf die Hatz gegen die Uhr gestartet, es wird aber für jede Prüfung ein Schnitt von 80 Kilometer pro Stunde vorgegeben. Je nach Klasse wird dann das Verfehlen mit einem Koeffizienten an Strafpunkten berechnet.

Der Sonntag verlief zunächst überhaupt nicht nach Plan des ehemaligen Deutschen Meisters. Ein Reifenschaden auf einer der langen Prüfungen zwang Berlandy/Schaaf zur langsameren Fahrt. Aber schon auf der nächsten Prüfung kehrte er wieder in den gewohnten Rhythmus zurück und konnte am Ende einen mehr als respektablen vierten Gesamtrang einfahren.

Durch diesen Erfolg und seinem Gesamtsieg bei der ADAC Rallye Köln-Ahrweiler 2018 darf er sich auch als erster Gewinner des Eifel-Ardennen-Cups in die Geschichtsbücher eintragen. Es bleibt zu hoffen, dass diese erfolgreiche Premierensaison für den kommenden Winter mehr Teilnehmer animiert, an den beiden Veranstaltungen teilzunehmen. Sowohl auf belgischer als auch auf deutscher Seite.

Text und Foto: Marcel Ebeling

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