HOME  RALLYES  ORGANISATION  PARTNER  EHRENTAFEL  STATISTIK  KONTAKT  MEDIA 9.-11.11.18  

Aktuelle Meldungen

2019-08-12
DRyM: Riedemann gewinnt in Sulingen
-Fabian Kreim verteidigt im Skoda Fabia R5 seine Führung in der DRyM
-Nico Knacker siegt in der 2WD-Wertung
-Grégoire Munster gewinnt ADAC Rallye Cup

Christian Riedemann / Michael Wenzel (Sulingen / Mehlingen) haben die ADAC Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue gewonnen und für den ersten Sieg des VW Polo GTI R5 in der Deutschen Rallye-Meisterschaft gesorgt. Mit einer fehlerfreien Fahrt und guten Zeiten auf dem anspruchsvollen IVG-Gelände verwiesen sie die Führenden in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRyM), Fabian Kreim / Tobias Braun (Fränkisch-Crumbach / Maikammer - Skoda Fabia R5) um 28,4 Sekunden auf Platz zwei. Eine konstante Fahrweise verhalf Hermann Gassner jr. / Ursula Mayrhofer (Surheim / Österreich) im Hyundai i20 R5 das Podium mit einem Rückstand von 1:39,5 Minuten auf den Gewinner zu komplettieren. Sieger der 2WD-Wertung wurde der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Nico Knacker (Siedenburg) im Citroen C2R2 Max, der sich mit seiner Copilotin Ella Kremer (Friedrichsruhe) dem heimischen Publikum präsentierte. Die besten Szenen von der ADAC Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue" zeigt n-tv am Sonntag (11. August) um 07:30 Uhr sowie eine Woche später am Samstagvormittag um 9:30 Uhr im Magazin "PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft". Weitere Hintergrundinformationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRyM gibt es unter adac.de/rallye-masters und adac.de/DRyM.


Heimisches Publikum feiert ersten Sieg von Riedemann im VW Polo GTI R5

Bei der ADAC Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue" präsentierte sich das bisher stärkste Teilnehmerfeld mit insgesamt zwölf Teilnehmern in der Topklasse der R5-Fahrzeuge. Bereits am Freitagabend zeigte sich die Leistungsdichte der Teilnehmer, nachdem auf den ersten vier Wertungsprüfungen (WP) die Führung viermal wechselte. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,9 Sekunden sicherte sich Riedemann die Führung, die er am Samstagmorgen konstant ausbaute. Drei weitere Bestzeiten verhalfen dem Niedersachsen letztendlich zum Sieg. "Es ist ein traumhaftes Gefühl, nach 2012 und 2016 wieder meine Heimrallye zu gewinnen. Wir hatten eine tolle Unterstützung vom Team und Publikum, die uns kräftig angefeuert haben. Ich bedanke mich bei allen Partnern, die uns das ermöglicht haben", freute sich der Gesamtsieger im Ziel.

Ähnlich zufrieden gab sich Fabian Kreim auf Platz zwei: "Nachdem Christian sich im IVG-Gelände absetzen konnte, haben wir unsere Taktik geändert. Für uns steht die DRyM im Mittelpunkt. Daher wollten wir mit dem zweiten Platz wichtige Punkte einfahren und kein unnötiges Risiko eingehen", erklärte Kreim, der die DRyM jetzt mit 78 Punkten vor Hermann Gassner jr. mit 56 Punkten anführt. Gassner jr. glänzte vor allem am Freitagabend bei den Prüfungen, die im Nassen gefahren wurden. Eine falsche Reifenwahl und ein Fahrfehler auf dem IVG-Gelände brachten auch für ihn die Vorentscheidung: "Wir haben hier über 45 Sekunden auf die Spitze verloren. Jetzt macht es nur noch Sinn, die Punkte für unseren dritten Platz mitzunehmen", so Gassner jr. Konstant gute Zeiten am Nachmittag halfen ihm, den dritten Rang vor Philip Geipel (Plauen) bei seiner Premiere im Skoda Fabia R5 Evo und Kristian Poulsen (Dänemark - Skoda Fabia R5) zu verteidigen. Gut verlief auch die Premiere von Björn Satorius (Bickenbach) im VW Polo GTI R5, der sich am Freitagabend sogar eine Bestzeit sicherte. Ein Defekt an der Servopumpe und ein Reifenschaden auf dem IVG-Gelände verhinderten ein besseres Ergebnis als Platz zwölf.


Knacker gewinnt 2WD-Wertung bei Heimveranstaltung

Nico Knacker freute sich bei seinem Gaststart in seiner Heimat sehr über den 2WD-Sieg. "Es hat richtig viel Spaß gemacht. Die Strecken waren super, besonders der Rallye-Irrgarten auf dem IVG-Gelände ist immer wieder schön. Die schmierigen Strecken waren eine willkommene Challenge, ich habe viel gelernt. Als Sieger im Ziel zu sein ist ein tolles Gefühl, das wird jetzt richtig gefeiert", erklärte Knacker. Bereits am Freitagabend war Nico Knacker in Führung gegangen und baute diese am Samstag konsequent aus. Mit einem Vorsprung von 46 Sekunden verwies er Armin Holz (Celle - DS3 R3T) und David Havlat (Großschönau - Opel Adam R2) auf die Plätze. Die Tabellenführer in der 2WD-Wertung, Konstantin Keil / Stefanie Fritzensmeier (Niestetal / Bielefeld), schieden nach Getriebedefekt aus, liegen aber dennoch weiterhin an der Tabellenspitze.


Munster gewinnt zweiten ADAC Rallye Cup-Lauf in Folge

Grégoire Munster stellte im ADAC Rallye Cup erneut sein Können unter Beweis. Er gewann die Cup-Wertung souverän vor Nick Loof und sicherte sich alle 13 mögliche Bestzeiten. "Die Rallye hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Gerade die vielen Schotterstücke und die fast 25 km lange Prüfung auf dem IVG-Gelände machen den Reiz der Veranstaltung aus", so Munster. Der 18jährige Neueinsteiger Nick Loof zeigte eine souveräne Leistung und kam mit einem Rückstand von 2:00,6 Minuten auf Munster ins Ziel. "Wir hatten hier einen guten Speed und einen guten Rhythmus. Die Veranstaltung hat Spaß gemacht und wir konnten vor allem auf dem schwierigen IVG-Gelände viel dazulernen", so Loof. Das Podium komplettierte Ashley Field aus England. Nach vier Läufen des ADAC Rallye Cup führt Grégoire Munster mit 100 Punkten vor Eerik Pietarinen (78 Punkte) und Tim Wacker (76 Punkte).


Gesamtergebnis der ADAC Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue" 2019

Pos. Team Fahrzeug Zeit
1. Christian Riedemann/Michael Wenzel* VW Polo GTI R5 1:34:53,5
2. Fabian Kreim/Tobias Braun* Skoda Fabia R5 + 0:28,4
3. Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer* Hyundai i20 R5 + 1:39,5
4. Philip Geipel/Katrin Becker-Brugger* Skoda Fabia R5 Evo + 2:55,6
5. Kristian Poulsen/Ole Frederiksen* Skoda Fabia R5 + 3:10,6
6. Dennis Rostek/Helmer Hinneberg* VW Polo GTI R5 + 3:51,6
7. Bob de Jong/Bjorn Degandt* Hyundai i20 R5 + 3:52,9
8. Kevin van Deijne/Hein Verschuuren* Skoda Fabia R5 + 4:16,3
9. Frank Tore Larsen/Morten Erik Abrahamsen* Ford Fiesta R5 + 6:41,1
10. Patrik Dinkel/Felix Kießling Mitsubishi Lancer Evo 9 + 7:27,3




(c) 2004 ks design