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2010-01-21 Rallye-WM 1984 (12): RAC Ari Vatanen machte seinem Ruf mal wieder alle Ehre: Komfortabel führte der Finne bei der RAC, ehe ein Überschlag auf der letzten und siebten Etappe fünf Minuten kostete. Hannu Mikkola zog im Ur-Quattro vorbei, doch danach machte Vatanen mal richtig ernst und zeigte, was im Peugeot 205 wirklich steckt. Eine defekte Antriebswelle am T16 sollte noch mal Spannung reinbringen, aber am Ende entschieden 41 Sekunden – das knappste RAC-Ergebnis aller Zeiten – zu Gunsten von Vatanen.
Per Eklund lenkte den nur heckgetriebenen Toyota Celica auf Rang drei vor Michele Mouton im Sport-Quattro, die zwischendurch einen Differentialschaden beklagte. Russell Brookes (Manta) fiel nach einem Überschlag im Kielder Forest von Rang sieben auf zehn zurück, wurde im Ziel dann aber doch noch fünfter vor Timo Salonen (Nissan) und Jimmy McRae (Manta).
Björn Waldegaard war nach der ersten Schleife im heckgetriebenen Toyota noch Dritter, musste aber später mit Motorschaden aufgeben. Weitere Ausfälle: Malcom Wilson (Audi, Motor), Kankkunen (Toyota, Unfall), Buffum (Audi, Unfall). In der Gruppe A führte lange Zeit Ola Strömberg (Saab) vor Grundel (VW Golf) und Mikael Ericsson (Audi 80 Quattro). Am Saab verendete allerdings die Kupplung und am Golf machte die Lenkung schlapp.
WM-Endstände 1984:
Fahrer:
1. Stig Blomqvist (Audi Quattro) 125 Punkte
2. Hannu Mikkola (Audi Quattro) 104
3. Markku Alén (Lancia Rally 037) 90
4. Ari Vatanen (Peugeot 205 T16) 60
5. Attilio Bettega (Lancia Rally 037) 49
6. Massimo Biasion (Lancia Rally 037) 43
7. Per Eklund (Toyota Celica Turbo) 30
8. Björn Waldegaard (Toyota Celica Turbo) 28
9. Shekhar Mehta (Nissan 240 RS) 27
10. Timo Salonen (Nissan 240 RS) 27
Marken:
1. Audi 120
2. Lancia 108
3. Peugeot 74
4. Toyota 62
5. Renault 55
6. Opel 48
7. Nissan 46
8. Volkswagen 34
9. Subaru 11
10. Alfa Romeo und Fiat 9
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